Offenes Gespräch über die Hetze gegen Palästinenser*innen und ihre Verbündeten in Deutschland
Terrorist, Clanmitglied, Lügner, Antisemit. Die Repräsentation von Palästinenser*innen in Deutschland ist eindeutig: sie sind Feinde der Gesellschaft, in der sie leben. Als homogene, unkontrollierbare und aggressive Gruppe werden Palästinenser*innen in Deutschland tagtäglich, in der akademischen Diskussion, im politischen Diskurs, in Alltagssituationen wie z.B beim Jobinterview, Einkauf oder Bahnfahren mit ihren von der Mehrheitsgesellschaft und ihrer Superstruktur etablierten Stereotypen konfrontiert, sie werden rassifiziert und in der Folge diskriminiert.
Wie lässt sich dieses Phänomen in seinen verschiedenen Dimensionen theoretisch begreifen?
Gibt es überhaupt den deutschen anti-palästinensischen Rassismus oder sind die Erfahrungen, die Palästinenser*innen in Deutschland täglich erleben, Teil anders gelagerter Systemprozesse und Ideologieproduktionen?
Wir wollen am 21.12. in einem offenen Gespräch über Zoom über diese Erfahrungen und geeignete Analysen der systematischen Diskriminierung der Palästinenser*innen und ihrer Verbündeten in Deutschland diskutieren. Dazu haben wir zwei Deutsch-Palästinenser eingeladen, die zu dem Thema forschen. Hier sind die Zugangsdaten für unser Gespräch heute Abend mit Ramsis Kilani und Sindyan Qassem.
Da wir keine finanziellen Ressourcen besitzen, würden wir uns freuen, wenn Ihr etwas für die Arbeit und weitere Forschung der Referent*innen spenden wollt. Dazu gibt es hier einen PayPal Link: https://www.paypal.com/pools/c/8vjrVbi5TB