Wir fordern:

  • den Stopp des Genozids am palästinensischen Volk
  • die Dekolonisierung Palästinas: Das Ende der israelischen Besatzung und des Systems der Apartheid
  • das Recht auf Rückkehr für alle palästinensischen Geflüchteten
  • die Freilassung aller palästinensischen politischen Gefangenen aus den israelischen Besatzungsgefängnissen
  • die Internationale Isolierung Israels gemäß der BDS-Kampagne, d.h. den Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen alle Institutionen und Strukturen, die zur Aufrechterhaltung der israelischen Besatzung beitragen
  • die Verurteilung Israels und aller israelischer Menschenrechtsverletzungen und
    Kriegsverbrechen vor internationalen Gerichten

Deutschlandweite Forderungen

Wir fordern:

  • das Ende der deutschen Komplizenschaft mit dem israelischen Kolonialismus (Keine Waffenlieferungen, Diplomatie, Finanzierung, juristische Unterstützung)
  • die Anerkennung des palästinensischen Staates durch Deutschland und damit die Anerkennung der Palästinenser:innen durch die deutsche Rechtsprechung
  • ein Ende der Repression und Kriminalisierung von Palästina-solidarischen
    Bewegungen seitens des deutschen Staates und seiner Institutionen.
  • von der deutschen Presse, ethische Standards einzuhalten in der Berichterstattung über Palästina und palästina-solidarische Bewegungen. Die Verbreitung von Falschinformationen, Verleumdungen und Gerüchten muss beendet werden.
  • deutsche Bildungsinstitutionen auf, die Geschichte Palästinas im Geschichtsunterricht in den Schulen historisch korrekt zu vermitteln
  • kulturelle Institutionen in Deutschland dazu auf, das Canceln palästinensischer und Palästina-solidarischer Stimmen zu beenden und stattdessen Stimmen unterdrückter Gruppen, die um Befreiung kämpfen, in den Mittelpunkt zu stellen.

Lokale Forderungen

Wir fordern:

  • die Stadt Münster dazu auf, ihre Partnerschaft mit der kolonialen Stadt Rishon LeZion zu beenden. Stattdessen fordern wir die Einrichtung einer Partnerschaft mit einer palästinensischen Stadt ihrer Wahl.
  • die Universität Münster und andere Bildungseinrichtungen dazu auf, die
    Normalisierung der israelischen Besatzung zu beenden und Austauschprogramme mit Israel einzustellen.
  • zivilgesellschaftliche und religiöse Institutionen in Münster auf, sich mit dem
    palästinensischen Volk zu solidarisieren.
  • antifaschistische und emanzipatorische Gruppen in Münster auf, sich mit dem
    palästinensischen Volk und seinem Befreiungskampf zu solidarisieren und an unserer Seite gegen Faschismus, Imperialismus und Kapitalismus zu kämpfen.

Kooperation

Palästina Antikolonial gehört zum Kufiya Netzwerk (https://kufiya-netzwerk.de/statement/)